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Wichtiges und Informatives


25 August 2021

Diese Elemente sollten Sie jetzt von Ihrer Startseite schmeißen

Unternehmenswebsites haben meist ein klares Ziel: Kunden überzeugen. Dumm nur, wenn sie voll sind mit Elementen, die gar nicht auf dieses Ziel einzahlen. Weg damit!

So manche Unternehmen gestalten ihre Website nach dem Motto: Viel hilft viel. Sie bauen alles ein, was sie mal bei anderen gesehen und für gut befunden haben. Doch viele dieser Elemente zahlen überhaupt nicht auf das Ziel der Website ein: Kunden überzeugen. Sie verwirren den Websitebesucher vielmehr oder lenken ihn ab von dem, was wichtig ist.

Gute Webseiten sind übersichtlich, ja: spartanisch. Sie führen den Websitebesucher mit unsichtbarer Hand – und müllen ihn nicht zu.

Diese Elemente sollten Sie daher sofort von Ihrer Startseite schmeißen:

1. News, News, News
Ihr Unternehmen hat eine neue Maschine angeschafft? Das Sommerfest war ein voller Erfolg? Ihr Unternehmen hat einen Großkunden gewonnen? Ihr Produkt ist nun ISO-zertifiziert?

Glückwunsch, das ist wunderbar. Aber interessiert das Ihre Kunden? Vermutlich nein. Ich behaupte, dass 90 Prozent aller Newsboxen auf Unternehmenswebsites überflüssig sind – zumal dann, wenn die letzte Neuigkeit darin von 2016 ist.

Wenn Sie Ihre Neuigkeiten unbedingt unters Volk bringen wollen, dann packen Sie sie dort auf Ihre Website, wo diese Information auch sinnvoll ist. Die Information über Ihre Maschinenanschaffung kann für Ihre Kunden durchaus relevant sein – zum Beispiel auf einer Angebotsseite, auf der Sie erklären, dass Sie mit der neuen Supermaschine deutlich präziser produzieren können als im Markt üblich. Dasselbe gilt für die ISO-Zertifizierung. Falls diese Info für Ihre Kunden relevant ist, dann erwähnen Sie diese dort, wo Sie Sinn ergibt – aber nicht in einer gesonderten News-Rubrik auf der Startseite. Selbst das Firmenfest kann einen Platz auf Ihrer Website finden, etwa auf Ihrer Karriereseite. Für Bewerber kann es ja tatsächlich interessant sein zu sehen, dass bei Ihnen nicht nur geackert, sondern auch gefeiert wird.

2. Feeds
Twitter-Feeds, RSS-Feeds, Facebook-Feeds: Feeds aller Art auf Ihrer Website sollten Sie genauso kritisch gegenüberstehen wie Neuigkeiten aus Ihrem Unternehmen: Ist es für Ihre Kunden tatsächlich relevant, was Sie zuletzt getwittert haben? Ist der letzte Tweet vielleicht sogar schon drei Monate alt? Sendet der Feed eine wichtige Botschaft an Ihre Kunden? Nein? Dann runter damit.

3. Links auf fremde Seiten
Es ist verrückt: Da hat endlich ein potenzieller Kunde den Weg auf die Unternehmenswebsite gefunden – da schicken manche Webseiten ihn sofort wieder weg. Sie verlinken auf alle möglichen anderen Seiten – dabei sollte es doch das oberste Ziel sein, den Interessenten auf der Website zu halten.

Daher: Überlegen Sie, welche Verlinkungen auf fremde Seiten unbedingt notwendig sind. Und wenn Sie auf den Link nicht verzichten wollen, dann sorgen Sie dafür, dass sich die Seite zumindest in einem neuen Browserfenster öffnet.

4. Willkommen!
Zugegeben: Wer regelmäßig meine Texte liest, der weiß längst Bescheid – und darf diesen Punkt gerne überspringen. Aber: Aufgrund der Tausenden Websites, die noch immer wertvollen Platz (und die wertvolle Aufmerksamkeit der Besucher) darauf verschwenden, erst einmal alle willkommen zu heißen, sei hier noch einmal gesagt: „Herzlich willkommen“ ist KEINE sinnvolle Überschrift für Ihre Website. Sie liefert Ihren Websitebesuchern KEINEN Mehrwert. Weg damit!

5. Austauschbare, gekaufte Bilder
Eine der wichtigsten Aufgaben einer Website ist Vertrauen aufzubauen. Und welchen Unternehmen vertrauen Menschen? Solchen, die sie kennen, die sie für echt, ehrlich und authentisch halten.

Es gibt daher kaum etwas Schädlicheres auf einer Website als unrealistische 0815-Stockbilder, also gestellte Bilder, die man günstig bei Agenturen kaufen kann. Bilder etwa von wunderschönen Menschen, von denen man sofort weiß: Die arbeiten doch nie im Leben bei diesem Unternehmen. Die sind Fake. (Wer nicht weiß, was er sich unter einem Stockbild vorstellen soll: Hier gibt es eine „schöne“ Sammlung).

Stockbilder sind austauschbar. Ihre Website aber soll zeigen, was Sie einzigartig macht. Wählen Sie also echte Bilder – das Geld, das Sie in den Fotografen investieren, wird sich auszahlen. Und wenn Sie partout auf Stockbilder setzen wollen, dann wählen Sie zumindest ästhetische, realistische Bilder und solche, die nicht schon auf hundert anderen Seiten zu sehen sind.

6. Abgefahrene Flash-Animationen (und alle anderen Elemente, die ans letzte Jahrhundert erinnern)
Lange erhielten Menschen, deren Computer keinen Flash Player installiert hatte, eine Fehlermeldung. Seit Ende 2020 wird der Flash Player überhaupt nicht mehr unterstützt und ein Flash-basierter Inhalt blockiert. Flash-Animationen sind daher für Websitebesucher ein frustrierendes Erlebnis.

Auch alle anderen Elemente, die „Ich bin aus den 90ern“ schreien, sollten runter von der Seite: Besucherzähler gehören dazu, aber auch veraltete Schriften wie „Times New Roman“ und Stilelemente wie Schatten, die eher an WordArt erinnern als an modernes Webdesign.

7. Alle Elemente, die nicht mobiltauglich sind
Auch wenn es fast jeder schon weiß: Webseiten müssen heute auch auf dem Smartphone oder dem Tablet gut aussehen – und vor allem einwandfrei funktionieren. Schauen Sie sich daher Ihre Seite auf mehreren unterschiedlichen Geräten an. Gibt es Slider, die mobil nicht funktionieren? Text, der unschön in ein Bild reinläuft? Links, die so klein sind, dass man sie auf dem Smartphone kaum trifft? Dann gestalten Sie Ihre Website um. Denn wenn Ihre Kunden mit Ihrer Seite nicht zurechtkommen, sind sie blitzschnell wieder weg.

Autorin: Nicole Basel, Chefredakteurin, Impulse Medien GmbH



31 MÄRZ 2021

6 Schritte, mit denen Sie Ihre Homepage bekannt machen

Die Besucherzahlen auf Ihrer Webseite dümpeln seit Monaten so vor sich hin? Irgendwie scheint niemand Ihre Seite zu finden und auf Ihre Angebote aufmerksam zu werden? Dann ist es jetzt höchste Zeit, etwas zu tun! In diesem Beitrag finden Sie sechs einfach umsetzbare Schritte, um Ihre Homepage schnell und zuverlässig bekannt zu machen und mehr Website-Besucher zu bekommen! Also, los geht’s!
Digitale Touchpoints – also unter anderem Webseiten, Apps oder TV-Anwendungen – hinterlassen beim Benutzer ganz automatisch und unterbewusst ein bestimmtes Bild einer Marke. Ob man will oder nicht: Digitale Produkte repräsentieren immer Werte, mit denen die Marke assoziiert wird. Das Risiko, dass User ein „falsches“ oder gar negatives Bild einer Marke bekommen, ist dann hoch, wenn der Markenwert seinen Weg in das Produkt nicht gefunden hat. Doch wie genau schaffen es diese Werte in digitale Produkte?

Schritt 1, um Ihre Homepage bekannt zu machen: Suchmaschinenoptimierung (SEO)
Zu 98% finden Menschen neue Webseiten, indem sie etwas bei Google, Bing, Yahoo Search, Ecosia oder einer der zahlreichen anderen Suchmaschinen eingeben – und eines der dort ausgegebenen Suchergebnisse anklicken. Das bedeutet für Sie: Wollen Sie Ihre Homepage bekannt machen, müssen Sie mit Ihrer Seite dort erscheinen. Dies gelingt Ihnen am besten, indem Sie den Spielregeln der Suchmaschinenoptimierung folgen. Schauen wir uns in diesem Beitrag einmal Google an, die am häufigsten genutzte Suchmaschine.

Googles Suchalgorithmus ist keine simple Codezeile, die stupide Webseiten anhand ihrer Texte abklappert. Nein, Google durchforstet das Internet mit einem sehr durchdachten und perfektionierten System. Und anhand vieler Kriterien erkennt Google, welche Webseiten wirklich gut und für den Benutzer relevant sind.

Zeigen Sie Google also ganz deutlich: Meine Webseite enthält genau das, wonach diese Person dort gerade sucht! Der Schlüssel dazu sind Keywords: Nach welchem Begriff sucht Ihre Zielgruppe? Eine Keywordrecherche hilft Ihnen hier weiter. Streuen Sie diese Keywords anschließend sinnvoll in den Texten Ihrer Webseite ein. Nutzen Sie dafür pro Text ein Keyword.

Achtung: Die Betonung liegt auf „sinnvoll“. Wer übertreibt und die Keywords in jedem Satz einbaut, bewirkt nämlich das genaue Gegenteil: Google erkennt diese „Überoptimierung“ und stuft die Webseite als unseriös ein. Also: Keyword nutzen, dabei im Rahmen bleiben und auf eine angenehme Lesbarkeit achten. Wenn Sie sich an diese Regeln halten, klappt es auch bei der Google-Suche!

Meta-Descriptions helfen Ihnen dabei, gefunden zu werden
Möchten Sie Ihre Homepage bekannt machen, sollten Sie außerdem für jede Seite eine gute Meta-Description einrichten. Das sind die kurzen, beschreibenden Textschnipsel, die Sie in den Google-Suchergebnissen sehen. Diese können Sie normalerweise im Backend Ihrer Seite hinterlegen. Ist hier nichts eingetragen, zieht Google einfach selbst einen kurzen Text aus dem Seiteninhalt – und das passt nicht immer.

Schritt 2: Lokale Einträge bei Google MyBusiness
Der Trend geht immer mehr zu den „regionalen Stars“. Nicht nur bei Lebensmitteln, sondern auch bei Geschäften und Dienstleistungen. Wer seine Homepage bzw. sein Unternehmen in der Gegend bekannt machen möchte, sollte sich unbedingt als lokales Unternehmen bei Google MyBusiness eintragen lassen. Dies lohnt sich vor allem bei örtlich gebundenen Dienstleistungen, wie zum Beispiel für Handwerksbetriebe oder Restaurants. Der Vorteil wird sehr schnell deutlich; hier ein Beispiel: Sie führen ein kleines veganes Restaurant im schönen Dresden. Suchen Ihre potenziellen Besucher nun beispielsweise bei Google nach „veganes Restaurant Dresden“, sehen die Nutzer als erstes Suchergebnis einen Ausschnitt aus Google Maps, in dem alle relevanten Restaurants eingezeichnet sind.

Hier erscheinen aber NUR Restaurants, die einen Google MyBusiness-Eintrag haben. Da wollen Sie 100%ig dabei sein, oder? Also: Machen Sie für Ihr Unternehmen unbedingt einen Eintrag bei Google MyBusiness. Das ist sehr einfach, kostet Sie nichts und kann Ihnen viele neue Kunden bringen.

Schritt 3: Auch eine angenehme User Experience hilft, Ihre Homepage bekannt zu machen
Was ist der Albtraum eines jeden Internetnutzers? Hier eine kleine Auswahl: Seiten, die mehrere Sekunden Ladezeit benötigen. Seiten, die aus einer einzigen Textwand bestehen. Seiten, auf denen die Links nicht funktionieren. Seiten, auf denen Sie sich einfach nicht zurechtfinden. Seiten, die überfrachtet wirken und in grellen Farben gestaltet sind. Seiten, auf denen man den Text erst markieren muss, um ihn überhaupt lesen zu können.

All das sind Fehler, die Besucher nicht verzeihen – und die potenzielle Neukunden genauso schnell wieder verjagen, wie sie gekommen sind. Möchten Sie Ihre Homepage bekannt machen, sollten Sie auf jeden Fall eine angenehme „User Experience“ schaffen.
Dazu können Sie an folgenden Punkten ansetzen:

  • Reduzieren Sie Ladezeiten, indem Sie Ihre Homepage nicht mit hochauflösenden Bildern und animierten Grafiken überfrachten.
  • Präsentieren Sie nicht zu viel Text – lockern Sie stattdessen Textblöcke durch angemessene Leerräume und Bilder auf.
  • Halten Sie die Navigation klar und die Webseite simpel – weniger ist gerade hier oft mehr!
  • Schaffen Sie ein einheitliches Design bei Farben, Schriftart, der Aufteilung der Unterseiten etc.
  • Wählen Sie klassische Schriftarten, die deutlich vom Hintergrund abheben und sich daher leicht lesen lassen.
  • Achten Sie darauf, dass alle Links funktionieren – besonders die im Menü!

Schritt 4: Lassen Sie sich auf anderen Webseiten verlinken
Je mehr (qualitativ hochwertige) Webseiten auf Ihre Seite verlinken, desto besser! Google liebt dieses so genannte „Linkbuilding“ über alles und bewertet Ihre Seite dadurch als relevant. Lassen Sie also, wenn irgendwie möglich, andere Webseiten Ihre Homepage durch Verlinkungen bekannt machen. Zum Beispiel, indem Sie hochwertige Inhalte veröffentlichen, die aufgrund ihrer Relevanz auf anderen Seiten als Quelle verlinkt werden. Oder indem Sie Ihre Beiträge und Seiten auf Facebook oder in anderen sozialen Netzwerken verlinken. Oder Sie schreiben Gastbeiträge auf bekannten Seiten. Hier aktiv zu werden, führt uns übrigens direkt weiter zu Schritt 5!

Schritt 5: Publizieren Sie Content, um Ihre Homepage nicht nur bekannt, sondern beliebt zu machen
Auch im Jahr 2021 gilt: Content is king! Ob Blogbeiträge, Podcasts, Videos oder Checklisten – es gibt viele Wege, die Themen und Fragen Ihrer Zielgruppe interessant aufzubereiten. Indem Sie in diese Marketing-Maßnahmen investieren, schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

1. Sie werden von Ihrer Zielgruppe im Netz besser gefunden: Frau Maier sucht beispielsweise bei Google nach „Wie putze ich meine Prothesen richtig“. Zufälligerweise sind Sie Zahnarzt und haben in Ihrem Corporate Blog einen guten Beitrag dazu geschrieben. So ist es sehr wahrscheinlich, dass Frau Maier genau Ihre Webseite findet.

2. Je mehr Beiträge Sie schreiben, desto mehr relevante Keywords sind in der Regel auf Ihrer Webseite zu finden. Das bemerkt auch Google und belohnt es durch besseres Ranking in den Suchergebnissen.

Auch bei den Blogbeiträgen selbst gibt es übrigens einige Kriterien, die Google signalisieren: Dieser Beitrag ist gut und sollte möglichst weit oben in den Ergebnissen auftauchen!

  • Verwenden Sie das Keyword möglichst zu Beginn der Überschrift und im ersten Absatz.
  • Schreiben Sie gute und leserfreundliche Texte – denn das erkennt der Algorithmus inzwischen.
  • Nutzen Sie, wo möglich, Listen und Aufzählungen.
  • Gliedern Sie Ihre Texte durch sinnvolle Zwischenüberschriften und Abschnitte
  • so finden sich nicht nur Leser besser zurecht, sondern auch Google.

Wenn Sie mehr dazu erfahren möchten, wie Sie mit Inhalten Ihre Homepage bekannt machen, empfehlen wir Ihnen unseren Beitrag über guten Content!

Schritt 6: Nutzen Sie soziale Netzwerke – am besten mehrere
Social Media bietet gleich zwei Möglichkeiten, mit denen Sie Ihre Homepage bekannt machen können. Für beide benötigen Sie jedoch zunächst ein Profil, in dem auch Ihre Webseite verlinkt ist.

1. Schalten Sie bezahlte Anzeigen, die auf Ihre Angebote hinweisen und verlinken Sie darin Ihre Webseite. Besonders auf Facebook und Instagram ist die bezahlte Reichweite inzwischen größer als die organische – das heißt: Allein mit normalen Posts kommen Sie nicht mehr so weit wie mit Werbung. Am besten ist es, wenn Sie beides parallel nutzen. Achten Sie aber bitte darauf, sinnvolle Anzeigen mit einem klaren Nutzenversprechen oder einer Handlungsaufforderung (Call-to-Action) zu veröffentlichen. Oft werden Anzeigen veröffentlicht, bei denen Inhalt und Ziel nur schwer ersichtlich sind. Wer sich bei einer Anzeige fragen muss: „Okay… was soll mir das sagen?“ – scrollt unweigerlich einfach weiter zu den Beiträgen, die ihm interessanter und relevanter erscheinen.

2. Posten Sie regelmäßig Ihre Content-Beiträge. Auch wenn Sie gerade gelesen haben, dass bezahlte Inhalte insgesamt besser performen – ohne Beiträge geht es nicht. Mit Ihren Beiträgen setzen Sie wertvolle Links und sie sind, im Gegensatz zu den Anzeigen, kostenlos. Es gibt immer genügend Leute, die Ihre Social Media Präsenz gezielt besuchen und stutzig werden, wenn dort nichts zu finden ist. Außerdem sollten Sie, vor allem bei Instagram-, Twitter- und LinkedIn-Beiträgen, Ihre Beiträge unbedingt mit Hashtags (#) versehen. Denn nach diesen Hashtags suchen die Nutzer gezielt – und stoßen so auch vermehrt auf Unternehmensprofile. Unser Tipp für die richtigen Hashtags: Setzen Sie im deutschen Raum auf deutsche Hashtags, damit Ihr Post in der Flut englischer Hashtags nicht einfach untergeht.

Mehr Tipps für Social-Media-Marketing finden Sie übrigens in unserem Beitrag über erfolgreiche Social-Media-Kampagnen. Und in unserem praktischen Vergleich der Social Media Plattformen erfahren Sie, welche sozialen Netzwerke am besten für Ihr Unternehmen geeignet sind.

Übrigens: Wir erledigen das auch gerne für Sie…
Das sind die wichtigsten Tipps, um Ihre Homepage bekannt zu machen. Sie haben aber vielleicht gerade keine Zeit, um all das umzusetzen? Kein Problem – wir schauen uns Ihre Seite gerne an und geben Ihnen individuelle Tipps, was Sie noch optimieren können. Kontaktieren Sie uns einfach!

Autor: Stephan Heinrich https://www.xing.com/profile/Stephan_Heinrich/cv



19 AUGUST 2019

Wertebasiertes UX-Design

Gutes Design allein ist heute nicht genug, um Kunden langfristig an eine Marke zu binden
Wertebasiertes UX-Design – Gutes Aussehen allein reicht nicht für eine lange Beziehung. Das gilt für Liebesbeziehungen ebenso wie für digitale Anwendungen.

Digitale Touchpoints – also unter anderem Webseiten, Apps oder TV-Anwendungen – hinterlassen beim Benutzer ganz automatisch und unterbewusst ein bestimmtes Bild einer Marke. Ob man will oder nicht: Digitale Produkte repräsentieren immer Werte, mit denen die Marke assoziiert wird. Das Risiko, dass User ein „falsches“ oder gar negatives Bild einer Marke bekommen, ist dann hoch, wenn der Markenwert seinen Weg in das Produkt nicht gefunden hat. Doch wie genau schaffen es diese Werte in digitale Produkte?

Das „mentale Konzept“
Markenverbundenheit entsteht, wenn Menschen sich mit den Werten einer Marke identifizieren können. Dies geschieht vor allem durch die emotionale Erfahrung, die ein Nutzer mit dem Produkt bzw. mit der Anwendung macht. Dementsprechend müssen positive Erlebnisse geschaffen werden, die perfekt auf die Markenwerte der Brand UND die Vorzüge der Zielgruppe zugeschnitten sind. Dazu zählt, dass die Anwendung reibungslos funktioniert und die Marke hinter dem Produkt wahrgenommen wird. Wenn das gegeben ist, kann der Nutzer eine emotionale Verbindung aufbauen.

Damit dies gelingt, müssen zunächst Eigenschaften definiert werden, die zur Marke passen. Zu wissen, was genau eine Brand auszeichnet und welche Attribute die Identität prägen, ist die Grundlage für ein wertebasiertes UX-Design. Das wird vor allem dann zur Herausforderung, wenn sich die eigenen Werte augenscheinlich nicht klar von den Konkurrenten abgrenzen lassen. Diese Gefahr besteht gerade bei weit verbreiteten, generischen Werten wie „innovativ”.

Sind die passenden Markenwerte definiert, müssen die Eigenschaften durch Designelemente ihren Weg in das Produkt finden. Dazu zählen neben den auffälligsten Elementen wie Schriftart und Farbgestaltung auch alle verwendeten Formen sowie Text-Tonalität, Bewegtbilder und Sound. Fröhliche Farben und organische Formen werden zum Beispiel unterbewusst mit Lebendigkeit und Vitalität assoziiert.

Unser Unterbewusstsein gleicht immer wieder ab, ob unsere Vorstellung über eine Marke mit der tatsächlichen User Experience im Produkt übereinstimmt. Das Bild, das diese Assoziationen in uns hervorrufen, wird als mentales Konzept bezeichnet. Es ist die Grundlage für die Entscheidung, welche Elemente die Markenwerte am besten repräsentieren und damit wertebasiertes UX-Design ausmachen sollten. Dabei gilt es, sämtliche Sinne zu berücksichtigen und abzuwägen, über welche Elemente ein jeweiliger Markenwert am besten transportiert werden kann.

Stolpersteine & Tipps
Bei der Konzeption von digitalen Anwendungen gibt es einige mögliche Hürden, die beachtet werden sollten. Dazu zählen zum Beispiel Werte, die sich auf den ersten Blick nur schwierig miteinander vereinbaren lassen, wie „traditionsbewusst” und „fortschrittlich”. Damit beide den Kunden emotional erreichen, braucht es ein smartes UX-Konzept. Ein weiterer Stolperstein können festgelegte CI-Elemente sein. Erschwert wird die Umsetzung, wenn DesignerInnen mit bereits festgelegten Farben oder Schriften arbeiten müssen, die aus UX-Perspektive nicht optimal sind. Nicht zuletzt müssen sie dann sinnvoll in das Design teilweise völlig unterschiedlicher Touchpoints gebracht werden: Hier gilt es, einerseits die einzigartigen Anforderungen jedes Touchpoints zu berücksichtigen und gleichzeitig einen Weg zu finden, die Markenwerte konsistent und wiedererkennbar zu transportieren.

Am wichtigsten ist jedoch, dass die Werte tatsächlich glaubwürdig sind: Gerade populäre Werte wie „nachhaltig” sollten sich schließlich auch in den Produkteigenschaften und den strategischen Schritten des Unternehmens wiederfinden. Des Weiteren sollten die Markenwerte stets spezifisch und eindeutig formuliert sein. Es ist hilfreich, sie möglichst prägnant in einem Wort auf den Punkt zu bringen, das heißt Begriffe wie „fortschrittlich” statt „an der Spitze der technischen Entwicklung” zu wählen. Positive Formulierungen und das Vermeiden von Verneinungen, wie etwa „nahbar” statt „unverschlossen”, reduzieren zudem Missverständnisse und Unklarheiten. Nicht zuletzt gilt es, Markenwerte auszuwählen, die für die eigene Produktwelt relevant sind und dabei durchaus je nach Branche variieren können: So eignet sich „dynamisch” etwa bei Automobilherstellern, „naturnah” bei Lebensmittelproduzenten.

UX als Teil der Brand Experience
Überzeugt eine digitale Anwendung, wie eine App, durch Funktionalität und auf die Marke abgestimmte ästhetische und emotionale Erlebnisse, wird sie einen erheblichen Beitrag zur Markenbindung leisten. UX-Design ist allerdings nur ein Teil der Brand Experience. Ein ganzheitliches Markenerlebnis umfasst alle Online- und Offline-Touchpoints, also auch TV- und Radiowerbung, Messeauftritte, Werbemittel, Social Media-Kanäle, Stores im Handel oder den Kundenservice. Um die Glaubwürdigkeit einer Brand sicherzustellen, müssen alle Touchpoints die betreffenden Markenwerte widerspiegeln, harmonisch aufeinander abgestimmt sein und ein einheitliches Bild der Marke vermitteln.

Über den Autor
Felix van de Sand ist Managing Director und Co-Gründer von COBE. Mit der User Experience Identity Methode hat die Digitalagentur einen eigenen Designansatz entwickelt, der aktuell in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Ingolstadt validiert wird. Auf dieser Basis entstanden bereits erfolgreiche digitale Produkte für Vodafone, Wirecard und MunichRe.


14 MÄRZ 2019

Die User Experience digitaler Anwendungen

Wie Marken ihre Nutzer über alle Touchpoints hinweg begeistern können
Wie ein Nutzer ein digitales Produkt wahrnimmt oder darauf reagiert, wenn er mit ihm interagiert, wird für Marken im Zeitalter ständiger digitaler Innovationen immer wichtiger. Denn egal ob etablierte Bank oder aufstrebendes Start-Up – jedes Unternehmen will Nutzer akquirieren und vor allem auch halten, denn die Konkurrenz ist groß.

Doch User an sich binden funktioniert längst nicht mehr allein durch gutes Aussehen. Der erste Eindruck ist zwar nach wie vor entscheidend. Für eine nachhaltige Beziehung zwischen Nutzer und Produkt bedarf es aber der Berücksichtigung weiterer Faktoren, die bei der Gestaltung digitaler Produkte und Services eine gewichtige Rolle spielen.

Wie also können Marken ihre Nutzer in den Mittelpunkt stellen und gleichzeitig ihre Unternehmenspersönlichkeit mit Werten und Kultur möglichst allübergreifend sichtbar machen? Denn genau darum geht es: der User muss die Verbindung zu „seiner“ Marke spüren, während er ein Produkt benutzt. Idealerweise wird eine Dreierbeziehung erzeugt: eine nachhaltige emotionale Beziehung zwischen dem Nutzer, dem digitalen Produkt, welches er nutzt, und der dahinterstehenden Marke.

Gelingt dies, nehmen User das Produkt auch wirklich an und nutzen es häufig und langfristig. Die Erfolgsformel ist, eine Marke in die digitalen Produkte und Services eines Unternehmens „hineinzubacken“. Denn auch wenn der User beispielsweise die App einer Marke zunächst ansprechend findet – wenn diese in ihrem Erlebnis vollkommen von der Positionierung der Marke abweicht, findet keine Identifikation statt. Bei der Gestaltung digitaler Touchpoints gilt es somit, folgende Punkte zu beachten:

1. Erlebnisqualität
Das Nutzererlebnis ist Key. Schon einmal von der hedonischen Qualität gehört? Meistens wird die Qualität eines Produkts allein an dessen Funktionalität und Praktikabilität bemessen – Doch wie fühlt der User sich bei der Nutzung der Anwendung? Hat das Produkt eine „Seele“ und kann auch dadurch begeistern, dass es dem Nutzer ein echtes (Marken-)Erlebnis bietet?

Um besser zu verstehen, wie sich dies für die Verbesserung der User Experience nutzen lässt, muss beachtet werden, dass jedes Produkt kommuniziert. Im Idealfall erzählt es Geschichten und löst beim Nutzer Emotionen aus. Dieses Auslösen von Emotionen sowie das Assoziieren mit bestimmten Gefühlen oder Dingen geschieht beim Nutzer unterbewusst, weshalb Hirnforscher auch von einer „Benutzer-Illusion“ sprechen. Ein Großteil unserer Entscheidungen wird unterbewusst getroffen, dies muss man sich immer wieder vor Augen halten – und letztendlich zunutze machen.

2. Designsprache
Das Interface Design ist wichtiger denn je. Es steht in direkter Verbindung mit der Wahrnehmung der Nutzer und kann demnach beeinflussen, wie eine Anwendung wahrgenommen wird. Durch die Gestaltung können unterschiedliche Markenwerte zum Ausdruck gebracht werden – von Verspieltheit über Dynamik bis hin zu Exklusivität.

Letzteres ist unter anderem für die Marke Apple essentiell und wird zum Beispiel über den großzügigen Einsatz von Weißraum in deren Website „hineingebacken“. Für Unternehmen mit einer Positionierung im Premium-Segment liegt die Herausforderung also mitunter darin, ihre Persönlichkeit mit minimalen Mitteln maximal zum Ausdruck zu bringen.

3. User-Integration
Die Einbeziehung des Users zahlt sich aus. Interface Design bedeutet vor allem auch Design Thinking. Im Zentrum aller Überlegungen steht der Nutzer, die Produktentwicklung ist von Anfang an auf seine Bedürfnisse ausgerichtet. Um herauszufinden, welches das ideale Produkt für den User ist, spielt Prototyping eine wichtige Rolle.

Zuerst einmal geht es dabei um das Einholen von Ideen und Wünschen der Nutzer. Mithilfe des Übersetzens der herausgearbeiteten Nutzerbedürfnisse in Prototypen und  der Überprüfung von Annahmen in User Testings lässt sich im Anschluss schnelles und vergleichsweise günstiges Feedback einholen. Denn auch, wenn die Vorab-Interaktion mit Nutzern zunächst scheinbar mehr Ressourcen verbraucht – im Vergleich zu einem späteren Produkt, welches nicht von der Zielgruppe angenommen wird und in der Versenkung verschwindet, spart man gewaltig.

Besonders durch Remote User Testings, die von Nutzern direkt Zuhause durchgeführt werden können, ist es mittlerweile möglich, alle denkbaren Zielgruppen miteinzubeziehen – auch wenn sich diese über die gesamte Welt verteilen oder unterschiedlichen Altersgruppen stammen.

4. Effektive Userführung
Der Zeitfaktor wird hoch gewertet. Dieser rein pragmatische Aspekt treibt eine große Anzahl von Nutzern dazu, eine Anwendung noch vor dem eigentlichen Kennenlernen bereits wieder zu verwerfen. Schnelllebigkeit zieht sich durch die gesamte Gesellschaft – und macht auch vor digitalen Produkten und Services nicht halt.

Wer nicht sofort von sich überzeugen kann, ist raus aus dem Spiel. Eine pragmatische, intuitive Bedienung ist deshalb Grundvoraussetzung. So wirken zum Beispiel zu viele verschachtelte Unterseiten abschreckend, denn niemand hat mehr Lust, sich verwirrt durch ein Labyrinth an Texten zu kämpfen. Keep it short and simple!

Die genannten Aspekte zeigen: Möglichkeiten, die User Experience seiner Nutzer zu verbessern, gibt es viele. Nicht alle sind auf den ersten Blick zu erkennen, setzt man sich jedoch auf allen Ebenen mit der Anwendung auseinander, lassen sich einige versteckte Kniffe entdecken. Wer über alle Touchpoints hinweg einen einheitlichen Markenauftritt gewährleistet und den User darüber hinaus begeistern und für sich einnehmen kann, dem steht einer erfolgreichen Kundenbindung nichts im Weg.

WEITERE INFO

Autor: Felix van de Sand, https://www.cobeisfresh.com
Quelle: https://designbote.com/die-user-experience-digitaler-anwendungen/?xing_share=news




16 AUGUST 2018

5 Erfolgsfaktoren, mit denen ein Markenrelaunch gelingt (Gastbeitrag in Horizont, Jan Kruse, Ligalux)

Spannend war für mich der Punkt 5, hier fühlen wir uns eindeutig angesprochen.
5. Auf den passenden Partner kommt es an
Dass Marketing und Kommunikation etwas kosten, ist bei vielen Unternehmen immer noch nicht richtig angekommen. Sich in der Marketingkommunikation professionelle Unterstützung zu holen, kann deshalb eine weise Entscheidung sein. Für Mittelständler ist eine Agentur empfehlenswert, die glaubwürdig in der Kommunikation ist und dabei ganzheitlich denkt. Zudem profitieren sie von Synergieeffekten. Als Lenker eines Unternehmens hat man sehr viele Insights, deshalb sollten sie möglichst eng und partnerschaftlich mit der Agentur zusammenarbeiten. Letztendlich entscheiden das passende Matching und die Beantwortung der Frage: Versteht die Agentur meine Vision? Im Vorteil sind heute Agenturen mit einem Kundenportfolio, das sehr divers aufgestellt ist, weil sie dadurch aus einem breiteren Erfahrungshorizont schöpfen können.

WEITERE INFO

Quelle: https://www.horizont.net/marketing



26 MÄRZ 2018

Was sind Progressive Web Apps und wieso sollte dich das interessieren?

WEITERE INFO

Quelle: https://www.drweb.de/progressive-web-apps/



07 DEZEMBER 2017

Achtung: Kontaktformulare auf Webseiten Verschlüsselung notwendig

Das Telemediengesetz (TMG) verlangt von Seitenbetreibern ein „anerkanntes Verschlüsselungsverfahren zum Schutz von personenbezogenen Daten“ auf Webseiten. Seitenbetreiber die auf Ihrer Webseite ein Kontaktformular anbieten, müssen für eine entsprechende Verschlüsselung der Prozesse sorgen. Ohne (https)Verschlüsselung riskieren Sie Abmahnungen und Bußgelder durch die Datenschutzaufsichtsbehörden.

WEITERE INFO

Quelle: https://www.e-recht24.de/news/abmahnung/10648-kontaktformular-verschluesselung-abmahnung.html



01 DEZEMBER 2017

Web & Landing Page Design:

So verbessern Sie Ihre Nutzersignale

WEITERE INFO

Quelle: https://page-online.de/tools-technik/web-landing-page-design-so-verbessern-sie-ihre-nutzersignale/



30 NOVEMBER 2017

So geht hirnfreundliches Webdesign

WEITERE INFO

Quelle: https://www.drweb.de